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Gasgrill

Wie funktioniert ein Gasgrill? Welche Vorteile und welche Nachteile hat er? Und worauf ist beim Kauf zu achten?

Gasgrill - der Geheimtipp der Grills

Der Gasgrill ist laut Statistiken der am wenigsten benutzte Grill in Deutschland. Dabei bietet er viele Vorteile. Er kann sowohl für direktes, als auch indirektes Grillen verwendet werden. Zudem ist er sicherer als der Holzkohlegrill.

Außerdem gibt es den Gasgrill in vielen Variationen und Ausführungen. Hier gibt es beispielsweise Varianten mit Unterwagen, Tischmodelle oder auch Geräte zum Einbau. Zudem gibt es eine Vielzahl an Zubehör für den Gasgrill.

Wie funktioniert der Gasgrill?

Grundsätzlich besteht ein Gasgrill aus vier Teilen: Gasflasche, Schlauchsystem, mindestens einem Brenner und der Grillfläche.

Das Schlauchsystem verbindet die Gasflasche mit dem Brenner. Anschließend strömt das Gas von der Gasflasche über das Schlauchsystem zu den Brennern. Diese nutzen das Gas und erhitzen die Grillfläche.

Gasgrill

Einsatzgebiete

Gasgrills besitzen eine schlechte Mobilität. Manche Geräte wiegen teils über 100kg. Außerdem benötigt man immer eine Gasflasche. Deshalb eignet sich für unterwegs eher der Holzkohlegrill.

Der Gasgrill ist eher für Orte mit festem Stand geeignet. Für das Grillen auf dem Balkon und für das Grillen im Garten ist er ideal. Hier kann das Grillerlebnis durch entsprechendes Zubehör für den Gasgrill noch mehr Freude bereiten.

Gasgrill

Gasgrill richtig anheizen

Zuerst wird der Deckel des Gasgrills geöffnet. Hierbei sicherstellen, dass sämtliche Bedienknöpfe ausgeschaltet sind. Außerdem überprüfen, ob sich noch genügend Gas in der Gasflasche befindet.
Nun wird das Ventil der Gasflasche geöffnet und der erste Regler auf „hoch“ eingestellt. Nach wenigen Sekunden hat sich in der Zündkammer Gas gesammelt. Mit der Betätigung des Zündknopfes, wird der Brennvorgang gestartet. Damit sich die Temperatur gleichmäßig über den Grill verteilt, sollte man noch ungefähr 10-20 Minuten warten. Anschließend kann das Grillgut aufgelegt werden.

Vor- und Nachteile des Gasgrills

  • erzeugen sehr wenig Qualm/Rauch (daher auch für den Balkon geeignet)
  • günstig im Unterhalt
  • hochwertige Gasgrills bieten direktes und indirektes Grillen gleichzeitig
  • hohe Anschaffungskosten
  • sehr eingeschränkte Mobilität
  • Gas birgt immer ein gewisses Risiko

Worauf beim Kauf eines Gasgrills achten?

Höherwertigere Grills besitzen mehrere Brenner. Sie besitzen dadurch auch verschiedene Temperaturzonen. So kann ein Bereich die Temperatur für Fleisch abdecken, während ein anderer für Geflügel genutzt wird.

Außerdem gibt es Modelle mit Lavasteinen. Diese speichern die Hitze länger und geben sie an die Grillfläche weiter. Dadurch lässt sich der Gasverbrauch reduzieren.

Auch zu beachten, ist die Größe des Grills. Wird er regelmäßig mit mehreren Leuten benutzt, so benötigt er eine größere Fläche. So können alle Gäste gleichzeitig essen.

Beim Material ist darauf zu achten, dass es sich um Edelstahl handelt. Dieser ist am wetterbeständigsten.

Auch die CE– und TÜV-Zeichen sollten vorhanden sein. Diese gewährleisten eine geprüfte Produktsicherheit. Dadurch erhöht sich die Sicherheit beim Grillen ungemein.

Tipps

Der Grill sollte exakt nach der Anleitung aufgebaut werden. Außerdem sollte er auf festem und geradem Boden aufgebaut werden. Nur so ist ein sicherer Stand gegeben.

Vor jeder Nutzung sollte der Schlauch auf Beschädigungen wie Knicke oder Risse überprüft werden. Ungefähr alle drei bis fünf Jahre sollte dieser ausgetauscht werden.

Auch wichtig: immer eine Gasflasche als Ersatz im Haus haben. Andernfalls laufen Sie Gefahr, dass die nächste Grillparty abrupt endet. Und wer möchte das schon?